Mit der Erteilung globaler Rechte werden Benutzern Befugnisse eingeräumt, die sich nicht auf die Arbeit mit einzelnen Dateien, sondern auf administrative Tätigkeiten beziehen. Ein Anwender, der beispielsweise über das Benutzerverwaltungsrecht verfügt, darf Anmeldenamen anlegen, ändern oder löschen. Im Einzelnen können folgende globale Rechte erteilt werden:
-
Administrator
(
permissionGlobalRoot): Benutzer, denen dieses Recht erteilt wurde, besitzen alle Befugnisse. Ein Administrator wird auch als Superuser bezeichnet. Dieses Recht ist immer dann erforderlich, wenn kein anderes Recht ausreicht, um eine Aktion auszuführen (beispielsweise Jobs anlegen und bearbeiten). -
Benutzer und Gruppen bearbeiten
(
permissionGlobalUserEdit): Benutzer und Benutzergruppen anlegen und löschen. Änderungen können nur vom jeweiligen Verwalter vorgenommen werden. -
Benutzerfelder bearbeiten
(
permissionGlobalUserAttributeEdit): Benutzerfelder anlegen, ändern und löschen. -
Globale Einstellungen bearbeiten
(
permissionGlobalRTCEdit): Dateivorlagen, Felder, Workflows und Channels anlegen, ändern und löschen. -
Export durchführen
(
permissionGlobalExport): Kommandos ausführen, mit denen Ordner exportiert werden können. -
Spiegeldateien anlegen
(
permissionGlobalMirrorHandling): Dieses Recht ist erforderlich, um Spiegeldateien anlegen zu können. Zusätzlich gelten die dateispezifischen Einschränkungen, d.h. der Benutzer benötigt das RechtpermissionCreateChildrenim betreffenden Ordner.
Zusätzlich zu den genannten Rechten können in der Konfigurationsdatei des Content
Management Servers userManagement.xml im Eintrag
globalPermissions weitere globale Rechte frei definiert werden, die
beispielsweise bei der Verwendung von
Dateivorlagen eingesetzt
werden können: in jeder Definition einer Vorlage kann eines der vordefinierten oder
zusätzlichen Rechte angegeben werden, sodass ein Benutzer nur dann Dateien auf der Basis
dieser Vorlage anlegen kann, wenn er dieses globale Recht hat.