Die XML-Dokumente, die Clients über die XML-Schnittstelle mit dem Search
Engine Server austauschen, werden als "Payloads" bezeichnet. Das Element
ses-payload ist das Wurzelelement aller Anfrage- und
Antwort-Dokumente:
<!ELEMENT ses-payload (ses-header, (ses-response+ | ses-request+))> <!ATTLIST ses-payload payload-id CDATA #REQUIRED timestamp CDATA #REQUIRED version CDATA #REQUIRED >
Die Attribute des ses-payload-Elements haben die folgende
Bedeutung:
payload-id
Identifikator des Payloads. Dieser Identifikator wird vom Erzeuger des Payloads generiert und muss innerhalb eines Kommunikationskontexts eindeutig sein. Ein solcher Kontext wird durch den Search Engine Server (beispielsweise einer Firma) und alle Clients gebildet, die mit dem Server kommunizieren. In der Regel wird diepayload-iddurch einen Algorithmus generiert.timestamp
Datum und Uhrzeit (Zeitstempel) der Erzeugung des Payloads. Der Zeitstempel muss in kanonischer Form als 14stelliger String (von links beginnend: Jahr vierstellig, Monat zweistellig, Tag zweistellig, Stunde zweistellig, Minute zweistellig, Sekunde zweistellig) in GMT angegeben sein (Beispiel: 20110716020223).version
Version des XML-Schnittstellenprotokolls. Der Aufbau des Payloads ist von der Version abhängig. Zum Zeitpunkt der Fertigstellung dieses Handbuchs hat das XML-Schnittstellenprotokoll die Version 2.1.
Ein Client gibt bei einer Anfrage mit dem Wert des
version-Attributs an, welche Version des
XML-Schnittstellenprotokolls er verwendet.
Der Search Engine Server unterstützt neben der aktuellen Version des Protokolls alle Versionen, die bisher gültig waren. Verwendet der Client eine dieser Versionen, so erzeugt der Server einen Antwort-Payload in dieser Version. Andernfalls antwortet er mit einer Fehlermeldung, die die Protokollinkompatibilität mitteilt. Diese Meldung erzeugt der Server in seiner aktuellen Version des XML-Schnittstellenprotokolls.